Was Spenden für Südafrikas Arme bewegen

Über Weihnachten besuche ich mein Lieblingsland: Südafrika. Beinahe hätte Corona diese schöne Tradition unterbrochen. Aber als der Flieger doch abhob und sicher in Kapstadt landete, war ich sehr froh. Wie gerne hätte ich meine Patenkinder beim Wiedersehen gedrückt und geherzt. Wie groß sie nach einem Jahr geworden waren! Ich war gespannt zu erfahren, was sich noch alles getan hatte.

Sylke Funk vom Hilfsverein Ubuntu 4 Africa (Website | Facebook) organisierte eine Reihe Corona-sicherer Treffen unter freiem Himmel. Eine kleine Weihnachtsfeier am Strand. Ein Surfcamp für die Kinder, das leider aufgrund der Verschärfung des Lockdowns nur einen Tag dauerte. Und zum Abschluss eine Wanderung durch einen der schönsten Orte der Welt, den Botanischen Garten Kirstenbosch.

In langen Gesprächen während der Ausflüge erfuhr ich aus erster Hand, was in den vergangenen 12 Monaten passiert ist. Dank der Spenden (und trotz Corona) hat sich das Leben dieser Familien enorm verbessert.

  • Die Kinder essen regelmäßig und gesund. Allein dadurch können sie leichter lernen. Denn sie können ihre Aufmerksamkeit dem Schulstoff widmen (und nicht der Sorge, woher das Abendessen kommt).
  • Die Kinder gehen in Spieltherapie. So bewältigen sie ihre traumatischen Erfahrungen. (Von Asisiphos hartem Schicksal hatte ich ja zuletzt genauer berichtet.) Die Therapie hilft den Kindern, Zorn, Furcht und andere starke Gefühle in den Griff zu bekommen.
  • Die Kinder bekommen Sportunterricht. Karate ist z. B. beliebt – und sehr sinnvoll. Denn Kampfsport fördert Disziplin und Konzentration. Außerdem betätigen sich die Kinder mit Sinnvollem, genießen das Gemeinschaftsgefühl in der Sportgruppe und sind weg von der Straße.
  • Die Kinder erhalten Nachhilfe. Also schreiben sie bessere Noten. Bessere Schulleistungen steigern die Chancen auf eine gute Ausbildung oder gar ein Stipendium für ein Studium. Bildung ist die zentral für ein freies, selbstbestimmtes Leben. Denn wer einen Beruf erlernt hat und gutes Geld verdient, entkommt dem Sumpf aus Armut, Drogen und Gewalt.

Die Zeit am Kap der guten Hoffnung war unglaublich intensiv und erfüllend. Ich habe (erneut) mit allen Sinnen erlebt, welch enorm positive Wirkung gezielte Spenden erzielen. Ein großes Glück für die Kinder vor Ort, ein großes Glück für mich als Patin.

Überlegen auch Sie, eine Patenschaft zu übernehmen? Informieren Sie sich, leiten Sie den Link weiter und sprechen Sie mich auch gerne persönlich an: https://sich-frei-bewegen.de/kontakt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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