Afrikas Licht und Schatten

Ty, Frank und Owami

Kapstadt, Südafrika. Schillernde Strände, wunderschöne Landschaften, teure Hotels, gute Restaurants. Viele Touristen und Einheimische lassen es sich hier richtig gut gehen. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Viel Schatten. Und der Schatten ist schwarz, bettelarm, perspektivlos und unübersehbar in den zahlreichen Townships der Stadt.

Als ich das erste Mal in Kapstadt war, erschütterte mich die große Kluft zwischen arm und reich. Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen, vor allem Kinder.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich die Familientherapeutin Sylke Funk kennen. Sie lebt seit 20 Jahren in Kapstadt und kümmert sich um die Familien und Kinder des Townships von Imizamo Yethu (kurz IY). Zu diesem Zweck gründete sie den Verein Ubuntu 4 all (Website|Facebook). Schnell war mir klar: Hier will ich helfen.

Wir setzten uns zusammen und überlegten wie sinnvolle Hilfe aussehen könnte. So entstand unser Patenschaftsprojekt.

Spenden für Ubuntu 4 all

Spenden fließen direkt und ohne Abzug den Familien zu. Sie bezahlen davon Bekleidung, Schulgeld und auch psychologische Beratung. (Letztere wird dringend gebraucht, da viele Familienmitglieder von Gewalt, Vernachlässigung und anderen seelischen Verletzungen traumatisiert sind.) Sylke verwaltet das Geld und kümmert sich vor Ort um die Verteilung. Spender haben die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit dem Patenkind zu treten. Auch Einmalspenden sind herzlich willkommen.

Sie möchten spenden? Hier erfahren Sie, wie das geht:
https://ubuntuforafrica.com/ubuntu-spenden/ oder
https://de-de.facebook.com/Ubuntu4AllGermany

Patenschaften machen Freude!

Ich selbst bin Patin dreier wunderbarer Kinder aus IY: Ty, Frank und Owami, die Jungs auf dem großen Beitragsbild oben. Sie erhalten finanzielle Unterstützung. Außerdem besuche ich sie, wenn ich mit meiner Familie in Kapstadt bin.

Meine Hoffnung besteht darin, dass es die Jungs aus eigener Kraft aus dem Township herausschaffen, einen Beruf erlernen und so unabhängig und frei leben können. Ihnen eine Chance zu verschaffen und mitzuerleben, wie sich ihre Angst und Perspektivlosigkeit in Hoffnung und Kraft verwandeln, erfüllt mich mit einem unglaublichen Glücksgefühl.

Es gibt so viele Familien in Kapstadt, die Hilfe brauchen. Es zählt wirklich jede Spende. Sie können für bestimmte Projekte spenden oder direkt eine Patenschaft übernehmen und so aktiv die Entwicklung eines Kindes fördern.

Haben Sie Fragen dazu? Gerne können Sie mir schreiben. Informieren Sie sich auch auf der Website des Vereins Ubuntu 4 all.

Ein weiteres Zukunftsprojekt von mir ist die Errichtung eines Mutter-Kind-Hauses im Township. Dort hätten Schwangere und junge Mütter mit ihren Babys eine Bleibe. Außerdem entstünden Arbeitsplätze für geschultes Personal, das Betroffene u. a. in Fragen der Ernährung, Sexualität und Familienplanung aufklärt.

Es gibt also viel zu tun – packen wir es an. Spenden auch Sie! Für etwas mehr Licht und etwas weniger Schatten in Südafrika.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!

❤️🇿🇦❤️